1. Preis Realisierungswettbewerb
LPH 1-4
Fertigstellung 2023
Bauherr BöCon Planungs-, Vertriebs- und Baubetreuungsgesellschaft mbH
Im Spannungsfeld heterogener Bebauungsstrukturen bildet der U-förmige Wohnungsbau zusammen mit seinem südlichen Gegenstück eine ruhige Raumkante zur Lathusenstraße und beherbergte einen introvertierten, nach Osten geöffneten Innenhof.
Der dreigeschossige steinerne Massivbau wird in seinem äußeren Erscheinungsbild monolithisch behandelt was durch scharfkantige Übergänge zwischen Wand-und Dachflächen mit verdeckten Rinnen und eine monochrome Behandlung des Mauerwerks verstärkend zum Ausdruck gebracht wird. Eine klar strukturierte, aber dennoch spannungsreich gegliederte Lochfassade entwickelt mit nur einem Fensterformat ein den Gebäudelängen entsprechend angemessen proportioniertes lebendiges Äußeres.
Massiv ausgebildete, raumhohe, teils geschossübergreifende Gauben mit zurückgesetzten Loggien unterstreichen den Rhythmus in der Fassade und generieren eine interessante Dachlandschaft. Die Eingangsbereiche zu den Wohnungen der Obergeschosse interpretieren das Thema der zweigeschossigen schlanken Öffnungen mit der Gauben und sind deutlich als Eingänge in der Fassade ablesbar. Ein Einrücken der Eingangstür unterstreicht diese Gestaltung und bietet Schutz vor Regen und Schnee.
Ein vertikaler eingefärbter Sichtbetonstreifen neben dem Eingang, markiert den jeweiligen Eingang und beherbergt, um die Ecke gezogen, Klingelschilder und Briefkästen und Hausnummern.
Neubau von 8 exklusiven Wohnungen in Bad Bevensen
Gartenloft:
2 Zi-Whg. 69 qm
2 Zi-Whg. 74 qm
3 Zi-Whg. 87 qm
3-4 Zi-Whg. 90 qm
3-4 Zi-Whg. 95 qm
3-4 Zi-Whg. 95 qm
Studio:
3 Zi-Whg. 114 qm
2 Zi-Whg. 93 qm
Weitere Informationen finden Sie im Exposé.
Baufeld 14
Bauherr Wasserstadt Limmer Projektentwicklung GmbH
NF 2.290 m²
Neubau von dreigeschossigen Reihenhäusern in Massivbauweise mit roter Klinkerfassade im Zuge der Quartiersentwicklung der Wasserstadt Limmer in Hannover.
Die Wohnhäuser werden als steinerne Kuben in rotem Sichtmauerwerk konzipiert. Durch gezielt gesetzte Baukörpereinschnitte, Vertiefungen und Ziegelrelieffelder gelingt die von den Architekten gewünschte differenzierte Gesamtgestaltung der Hausgruppen und ergänzend die Ablesbarkeit der einzelnen Häuser.
Durch die gewünscht enge Vernetzung zwischen Innen- und Außenräumen werden in sämtlichen Nutzungseinheiten hohe Wohnqualitäten erreicht.
1. Preis Nichtoffener Realisierungswettbewerb
Bauzeit 2020-2021
NF 5.800 m²
Grundlage für die architektonische Entwicklung des neuen Stadtbausteins an der Podbielskistraße ist das im vorausgegangenen städtebaulichen Wettbewerb prämierte und im Funktionsplan weiterentwickelte und vorgegebene Baukörperkonzept eines markanten Kopfbaus, der stadträumlich als Auftakt für die anschließenden Wohnbaustrukturen fungiert.
BGF 4.300 m²
Anzahl Wohnungen 24
Dem entwurflichen Ansatz für die Entwicklung der drei Wohnhäuser nördlich des Bildungscampus, lag die Erinnerung an das Gebäudeensemble des alten Schulgebäudes mit zwei Wohnhäusern aus den 30er Jahren zu Grunde.
Dem historischen Vorbild entsprechend, erfolgte die Setzung der Wohnhäuser im Koordinatensystem des Schulgebäudes. Zentrale Gestaltungsgrundsätze, wie die horizontale Schichtung, sowie der Einsatz der gestaltprägenden, eloxierten Lochblechlamellen des Bildungscamps, spiegeln sich in der Fassadengliederung und -gestaltung der Wohnhäuser wider.
Dabei markieren die Bereiche mit eloxierten Lochblechen die besonderen und außenliegenden Räume wie Loggia und Erschließung und geben den Fassaden eine umlaufende rhythmisierte Gliederung aus geputzter Lochfassade und sich verändernder Blechfassade. Dabei verbinden sich die offenen und geschlossenen Fassadenteile über eine horizontale geschossbezogene Zäsur und interpretieren die dem Schulgebäude entlehnte Schichtung neu.
Die Lochung der Bleche bietet in der Funktion des Sicht- und Sonnenschutzes einen vielschichtigen Nutzen. Neben der Durchlüftung bietet die Perforation einen gefilterten Lichteintrag, so dass dem Sonnenschutz genüge getragen wird, die dahinterliegen Räume aber nicht komplett verschattet werden und eine Aussicht aus dem Inneren weiterhin gegeben ist.
Darüber hinaus entsteht im Dämmerungs- und Abendfall ein abwechslungsreiches, spannungsvolles Lichtspiel durch die unterschiedlich beleuchteten Räume im Hintergrund.
Entwurfsstudie
Landschaftsplanung: lad+ landschaftsarchitektur diekmann
Inmitten einer offen gestalteten Obstwiese und unweit der Fußgängerzone von Bad Bevensen befinden sich vier Häusergruppen, die das historische Hofthema zum Vorbild haben.
Haupthaus, Nebenhaus und Wagenschuppen bilden eine lockere Gruppierung um einen gepflasterten, durchgrünten Hof, zu dem sich Wohnen und Zugänge orientieren. Moderne, offene und lichtdurchflutete Grundrisse ermöglichen zudem zeitgemäßes, gesundes und energieeffizientes Wohnen.
Städtebauliches Konzept für ein neues Wohnquartier in Hannover-Anderten
mit Landschaftsplanung lad+ landschaftsarchitektur diekmann
Entwicklung eines städtebaulichen Konzepts zur Realisierung des neuen Wohnquartiers in Hannover-Anderten mit 28 großzügigen Wohneinheiten. Die Neubauten fügen sich durch einen Mix aus Reihen- und Doppelhausgruppen mit Staffelgeschoss und Dachterrasse zusammen.
1. Preis Einladungswettbewerb
Landschaftsarchitekten: nsp christoph schonhoff
In Anlehnung an die bestehende städtebauliche Körnung der Umgebung, entstehen drei eigenständige Parkvillen, welche durch eine leichte Verdrehung der Gebäude das, der Haller Altstadt entlehnte Thema der Enge und Weite neu interpretieren und Ausblicke in die atemberaubende Umgebung sowie zur signifikanten Silhouette der Altstadt freispielen.
Das Herausschwenken der Gebäudefronten ermöglicht darüber hinaus die Ausbildung einer zentralen Platzfläche als halböffentlichen Eingangshof. Eine subtile, aus dem Ort entwickelte Differenzierung gliedert das Volumen der Baukörper durch Vor- und Rücksprünge, dabei greifen Hochpunkte in die Lücken zwischen den Nachbargebäuden, Dachgeschosse springen zurück, so dass eine harmonische Einbindung in die Umgebung gewährleistet werden kann. Großformatige Öffnungen strukturieren die Fassaden und lassen - Schaufenstern gleich - das einzigartige Bergpanorama weit in das Innere jeder Wohnung einwirken.
1. Preis anonymer städtebaulicher Ideenwettbewerb mit Realisierungsteil
Leistungszeitraum 2011-2018
Leistungsphasen 2-4 plus Leitdetails
BGF 14.500 m²
NF 9.600 m²
48 Wohneinheiten, 900 m² Büroflächen, 1600 m² Gewerbeflächen
mit WES LandschaftsArchitektur
Visualisierung Peter Kröll
Modellbau Modellarchitektur Trixi Schulz
Das einzigartige Grundstück am Rehrlplatz in fußläufiger Distanz zu der Altstadt Salzburgs ist geprägt durch sehr unterschiedlichen Strukturen und Maßstäbe der Bebauung in direkter Umgebung.
Die Gebäudeskulptur wirkt als lebendiges Ensemble, das die notwendige städtebauliche „Kraft“ und Dichte entwickelt. Dennoch wird in der skulpturalen Ausformulierung die Maßstäblichkeit der Umgebungsbebauung der Kaivillen und der Bebauungen der Arenbergstraße aufgenommen.
Durch geschicktes Verdrehen der Baukörper untereinander und Fugen zwischen ihnen werden Durchblicke in die Altstadt, auf die Festung und das umgebende Bergpanorama in besonderer Weise inszeniert.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Gestaltung der Dachflächen, welche aufgrund ihrer Einsehbarkeit die 5. Fassade bilden. Sie setzen das in den Grundstücken der Arenbergstraße vorgefundene Thema der gestaffelten Gärten fort und wirken als begrünte, lebendige Dachlandschaft.
Die Neubaustruktur wirkt als Filter zwischen „Grün und Großmaßstab“, der Park fließt im Erdgeschoss durch das Gebäude und ist im neuen Platzraum präsent. So entsteht eine Verzahnung zwischen Grün und Stein.
Planung/Bauzeit: 2005
Wohnfläche: 200 m²
Beschreibung: Umbau
Der Umbau des Einfamilienhauses war insbesondere aufgrund der vorgefundenen Randbedingungen eine hochinteressante Planungs-/ und Bauaufgabe. Das im Jahre 1962/63 vom Architekten Beyersdorf im „American Style“ erbaute eingeschossige Gebäude war durch nachträglich errichtete Anbauten, sowie Veränderungen der Struktur, sowie des Materialgefüges weitgehend seiner Identität beraubt.Unsere Konzeption bestand einerseits darin, die Idee des Wohnens in enger Verbindung mit dem Aussenraum, das Wohnen im Garten zum Hauptthema des Entwurfs zu machen, weiterhin inneinandergreifende, großzügige, fließende Raumfolgen zu schaffen, lichtdurchflutet.
Die Grundstruktur der von Aussen nach Innen „hineinlaufenden“ massiven Wandelemente, die Baukörperverschränkung von massivem Mauerwerk und eingefügten leichten Fassadenelementen sollte wiederhergestellt, wenn möglich konzeptionell noch gesteigert werden. Um die die gewünschte architektonische Wirkung zu erreichen, wurden folgende Maßnahmen realisiert: Abriss des später ergänzten Anbaus Gartenfassadenelemente aus großformatigen Gläsern, selbsttragend, ohne zusätzliche tragende Profile, lediglich ein umlaufender Rahmen aus Flachstählen fasst die Glashaut ein. Türen als Einsatzelemente Holz-/ Aluminiumkonstruktion nach aussen öffnend.Im Wohnraum eine großformatige Schiebetür, interpretiert als „Bilderrahmen“, Gartenlandschaft im Bild. Lochfenster als in das Mauerwerk aussenbündig eingebaute Senkklappflügel; Holz, -Aluminiumkonstruktion. Von der Raumseite als in die Wand „eingesteckter“ Fensterkasten entworfen, kein Blend-/ oder Flügelrahmen sichtbar.
Bodenbeläge aus Naturstein großformatig (1,00m x 1,00m), vom Aussen- in den Innenbereich durchlaufend, unterstützen das Konzept der engen, räumlichen Verbindung von Garten und Wohnen. Farb-/ Innenraum: helle lichte Töne, keine harten Kontraste, Möbel und besondere Einbauten als Objekte mit deutlich, farbigen Akzenten beleben den Raum. Schrank,-Raumteiler aufgefaßt wie ein Kunstobjekt, Klavierlack, weiß, mit hochglänzenden farbigen Flächen. Vorhänge, als helle, tranzluzente Stoffe im stofflichen Kontrast zu den „harten“ Glasfächen.
Bauherr: Familie S.
Planung/Bauzeit: 2003 - 2004
Wohnfläche: 160 m²
Wohnhaus und Remise bilden zusammen mit der Leitmauer und der Pergola über dem geschützt liegenden Sitzplatz ein kleines Ensemble, das durch die Wiederholung der Giebel zu einem einprägsamen Bild gesteigert wird
Bauherr: Familie J.
Planung/Bauzeit: 1992 - 1995
Wohnfläche: 215 m²
Bauherr: Magdeburger Versicherung Hannover
Planung/Bauzeit: 1993 - 1996
BGF: 3.000 m²
Bausumme: 4,6 Mio Euro
Erläuterung
Die Aufgabe war die Sanierung eines Gründerzeithauses, das als modernes Wohn- und Geschäftshaus dienen sollte. Leider war die Fassade kurz nach dem zweiten Weltkrieg modernisiert worden.
Diesem Eingriff war der einem Bauwerk der Jahrhundertwende eigentümliche Zierat zum Opfer gefallen. Was übrig blieb, war eine ziemlich leblose Fassade. Eine Restaurierung kam nicht in Frage, wohl aber eine Stärkung des Ausdrucks im Rahmen des vorhandenen Habitus. Dazu gehörte die Betonung der Ecke durch den dorthin verlegten Eingang und ein übergroßes Fenster ganz oben. Dazu gehörte vor allem, die Läden zweigeschossig anzulegen und mit hohen Schaufenstern dem Gebäude eine seiner Größe entsprechende Sockelbetonung zu geben. Dem entsprach der Eingriff am oberen Abschluss. Die obersten Fenster wurden vergrößert und mit den neu hinzugefügten Gauben des Mansardendaches gestalterisch zusammengezogen.
Ebenso wie im Erdgeschoß wurden dort Stahlfenster eingebaut, als Hinweis auf das Neue, während man sonst die vorhandenen Holzfenster lediglich ausbesserte. Die Erschließung wird regelrecht inszeniert. Die schon als Eingangsvordach die Fassade durchstoßende Lichtrasterdecke und die gerade geführte Zugangstreppe verlaufen ins Licht, hin zu einem gläsernen Schlitz, vor dem sich filigran die stählerne, sich wieder ins Licht schwingende Wendeltreppe abzeichnet. Die Treppe öffnet sich zum Himmel vermittelst einer gläsernen Pyramide.
Bauherr: Familie S.
Planung/Bauzeit: 1987 - 1988
Wohnfläche: 250 m² (2 WE)
Der Ausgangspunkt war: ein vertikal in zwei Wohnungen geteiltes Doppelhaus aus dem Jahr 1938, das trotz des großen Volumens innen eng und außen schmal war. Beim Umbau entstanden ebenfalls zwei, über die unveränderten Treppen erschlossene, Wohnungen, die jedoch horizontal organisiert sind. Die mit einem separaten Eingang, dem alten Hauseingang, versehene Einliegerwohnung liegt im Dachgeschoß.
Die Hauptwohnung erstreckt sich über die umgebauten, nun großzügig wirkenden Vollgeschosse.Der neue Haupteingang in der Mitte der Straßenfassade betont zusammen mit dem großen Atelierfenster die vorgefundene Symmetrie. Die Bauteile heben sich sowohl im Inneren als auch außen durch Materialien und Verarbeitung von der alten massiven Substanz ab. Das Badezimmer wurde mit einer geschwungen Wand aus halbdurchsichtigen Scheiben in Stahlrahmen vom Flur getrennt. Im Wohnraum wurde die Mittelwand mit einem filigranen unterspannten Stahlprofilträger abgefangen. Balkon, Geländer und Vordach sind aufgrund der formalen und farbliche Kontrastes und des Materialwechsels eindeutig als neu zu erkennen.