Bauherr: BRD vertreten durch das Land Niedersachsen, Stadt Hameln
Planung/Bauzeit: 2003 - 2005
Leistungen: 2 - 8 LPH HOAI
NF: 22.500 m²
Bausumme: 5,8 Mio Euro
Daher erscheint sie als ein breites, geschlossenes, mit den Ufern (Werder/Ostufer) verwachsenes Bauwerk, ist konzipiert als bewusster Gegensatz zur Leichtigkeit der Westbrücke, dem eigentlichen Brückenschlag über den Strom. Um den Blick auf das Münster freizuhalten wurde auf ein oberes Tragwerk, wie bei der alten Brücke verzichtet. Die neuen scheibenförmigen Pfeiler erlauben eine geringe Konstruktionshöhe, so dass die Höhe der Brücke der Höhe der Ufer entspricht. Ihre bugartig geformten Köpfe gehen auf die Stromrichtung ein.Die Lichtpylonen enthalten als technische Innovation Fotovoltaikelemente, welche die Leuchten mit Strom versorgen.
Hannover Bahnhofsstraße 2002
Bauherr: Stadt Hannover
Planung: 2002
LPH: 2 - 8
NF: 1.4924 m²
Bausumme: 1,8 Mio Euro
Die Mitte Hannovers ist durch ein System von Achsen gekennzeichnet, die sich am Kröpke kreuzen. Eine davon ist die Bahnhofstrasse mit Einschnitt der Passarelle. Durch einen exakten Baumkörper entstehen grüne Arkaden als Seitenräume, das Motiv der Arkaden der Karmaschstrasse auf andere Weise aufnehmend. Diese Baumarkaden erhalten ihr Licht durch relativ niedrige Mastleuchten. Betonung der Mitte durch Lichtstelen in der Passarelle.
Bauherr: Wasser-und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
Planung/Bauzeit: 1994 - 1997
LPH: 2 - 8
Bausumme: 1,3 Mio Euro
Ziel ist nicht die vergröbernde Großform weniger Elemente, sondern Schaffung eines Gesamtbildes mehrschichtig sich straffende Bauteile zu einer untrennbaren Einheit. Die Aufgliederung des Balkens zu einem Fachwerkträger und sein Vernähen zu den Auflagern hin mit dem Bogen schafft einen bildhaften Zusammenhang, nicht allein Bogen oder Balken, sondern statisch-konstruktiv untrennbare Einheit. Nicht einzelne Stäbe stoßen unvermittelt zusammen, sondern - erleichtert durch moderne Schweißtechniken - entsteht eine Gesamtform der allmählichen Übergänge und verschleifenden Ausrundungen, die dem Kraftfluß folgen. Die filigrane Ausbildung der Form vereint alle Glieder und setzt den Knoten Grenzen. Diese oberste Prämisse ist Anlass, die Bögen zueinander zu neigen, um nach Auskreuzung eine Aussteifung zu erreichen, die der Schlankheit der einzelnen Glieder zugute kommt, ohne die Dominanz der einzelnen Bogenscheiben zu beeinträchtigen.
Bauherr: Aral AG Bochum
Planung: 1992 - 1994
Bauzeit: 1994 - 1996
LHP: 2 - 5 und 8
BGF: 1.500 m²
Bausumme: 2,3 Mio.EUR
Zentrale Entwurfsidee ist, den Grünraum des Welfenplatzes durch die Neubauten so wenig wie möglich negativ zu beeinflussen. Eine Raumskulptur, ein grosses, perforiertes Dach legt sich wie ein Teppich über zwei untergestellte Pavillonbauten und spiegelt durch seine nadelartigen, dünnen Abstützungen thematisch den Park mit seinen Bäumen wider. Leichtigkeit und Transparenz sollen den Charakter der Anlage prägen und dazu beitragen, den Welfenplatz zu gestalten.