Bauherr: Wasser-und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
Planung/Bauzeit: 1994 - 1997
LPH: 2 - 8
Bausumme: 1,3 Mio Euro
Ziel ist nicht die vergröbernde Großform weniger Elemente, sondern Schaffung eines Gesamtbildes mehrschichtig sich straffende Bauteile zu einer untrennbaren Einheit. Die Aufgliederung des Balkens zu einem Fachwerkträger und sein Vernähen zu den Auflagern hin mit dem Bogen schafft einen bildhaften Zusammenhang, nicht allein Bogen oder Balken, sondern statisch-konstruktiv untrennbare Einheit. Nicht einzelne Stäbe stoßen unvermittelt zusammen, sondern - erleichtert durch moderne Schweißtechniken - entsteht eine Gesamtform der allmählichen Übergänge und verschleifenden Ausrundungen, die dem Kraftfluß folgen. Die filigrane Ausbildung der Form vereint alle Glieder und setzt den Knoten Grenzen. Diese oberste Prämisse ist Anlass, die Bögen zueinander zu neigen, um nach Auskreuzung eine Aussteifung zu erreichen, die der Schlankheit der einzelnen Glieder zugute kommt, ohne die Dominanz der einzelnen Bogenscheiben zu beeinträchtigen.